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Weitere Informationen zu: William Turners „Quillebeuf, Mündung der Seine, Gulbenkian“

Wind, Wellen und ein gleißender Lichtstrahl durchbrechen die Wolkenmassen über der Seinemündung. Die kleine Stadt am Ufer wirkt wie ein ruhiger Pol im Aufruhr der Elemente.

Entstehungshintergrund

Das Ölgemälde entstand 1833 und gehört zu Turners Ansichten der Seine-Mündung, die auf Skizzen seiner Frankreichreisen beruhen. Es unterscheidet sich von der Aquarellfassung desselben Motivs, die zu einer Serie von Flussansichten gehört. Das Bild befindet sich im Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon.

Bildkomposition und Details

  • Sturmhimmel: Dunkle Wolkenmassen und ein heller Lichteinfall erzeugen starke Kontraste.
  • Wellen: Dicke, weiße Farbaufträge lassen die Gischt fast greifbar wirken.
  • Hafenort: Kirche und Leuchtturm sitzen als helle Marken am Horizont.
  • Möwen: Kleine helle Flecken im linken Himmel deuten aufgescheuchte Vögel an.

Bedeutung

Das Bild zeigt Turners Interesse an den Naturgewalten und bereitet seine späteren, noch freier gemalten Sturm- und Lichtstudien vor.

Beratung und individuelle Anfragen

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