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Weitere Informationen zu: Giovanna Garzonis „Schale mit Kirschen und Feigen“

Das kräftige Rot der Kirschen füllt die weiße Schale bis zum Rand und zieht den Blick sofort an. Darunter ruhen vier Feigen in Blau, Violett und Hellgelb auf einem fein gesprenkelten Boden, als hätte jemand sie eben erst abgelegt.

Entstehungshintergrund

Giovanna Garzoni (1600–1670) malte das Blatt um 1650 in Tempera auf Pergament. Es gehört zu einer Serie von zwanzig Stillleben, die sie für Großherzog Ferdinando II. de' Medici schuf, und befindet sich heute in der Galleria Palatina des Palazzo Pitti in Florenz.

Bildkomposition und Details

  • Schale: Das breite, helle Gefäß bildet eine ruhige Horizontale, über der sich die Kirschen zu einem Hügel wölben.
  • Kontrast: Eine einzelne helle Kirsche hebt sich vom dichten Rot ab und belebt die Oberfläche.
  • Feigen: Zwei blauviolette Früchte hängen noch an ihrem Zweig, eine blassgelbe und eine violette liegen frei davor.
  • Blattwerk: Gezackte Blätter und eine Weinranke rahmen die Schale seitlich und oben.

Bedeutung

Mit "Schale mit Kirschen und Feigen" zeigt Garzoni, wie aus der genauen Betrachtung alltäglicher Früchte ein Bild von großer Ruhe und Eleganz entstehen kann.

Beratung und individuelle Anfragen

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