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Weitere Informationen zu: William Turners „Schneesturm am Mont Cenis“

Der Sturm hat das Tal in ein helles Gewirr aus Schnee und Wolken verwandelt, nur die gelbe Kutsche setzt einen warmen Akzent. Die Reisenden wirken klein vor der Gewalt der Natur.

Entstehungshintergrund

Das Aquarell wird 1820 datiert und zeigt den Pass am Mont Cenis in den Alpen, über den damals die Straße zwischen Savoyen und Piemont führte. Die Quelle nennt als Stichworte Schnee, Sturm, Pferd und Kutsche. Ein Standort ist nicht angegeben.

Bildkomposition und Details

  • Postkutsche: Eine gelbe Kutsche mit vier Pferden bildet den Mittelpunkt rechts unten.
  • Wirbel aus Schnee: Grau und Weiß verschmelzen zu einem heftigen, hellen Strudel.
  • Gebäude: Eine Schutzhütte links und ein Turm in der Mitte geben Orientierung.
  • Felswände: Gedämpfte Grüngrau-Töne rahmen die Szene von beiden Seiten.

Bedeutung

Das Blatt gehört zu Turners eindrucksvollen Alpenbildern, in denen er Wetter als eigentliches Thema begriff. Es zeigt früh die erhabene Wirkung, die später seine Ölgemälde auszeichnete.

Beratung und individuelle Anfragen

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