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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Schreitende Frau, sich umdrehend“

Eine Frau in blauem Gewand tritt aus dem Bild heraus und wendet sich im Schreiten zur Seite. Bewegung und Ruhe verbinden sich zu einer Figur von großer Anmut.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1910 in Öl auf Leinwand und gehört zu Hodlers späten Figurenstudien, in denen Bewegung und Gebärde im Mittelpunkt stehen. Es stammt aus der Dübi-Müller-Stiftung und befindet sich im Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Schrittmotiv: Der nach vorn gesetzte Fuß und die leichte Drehung erzeugen fließende Bewegung.
  • Blaues Gewand: Die tiefblauen Bahnen des Kleides bilden den farblichen Schwerpunkt.
  • Haltung: Geneigter Kopf und lose hängende Arme vermitteln Zartheit und Konzentration.
  • Grund: Ein heller, rosagrauer Hintergrund mit grünen Randmotiven rahmt die Figur.

Bedeutung

Die Studie zeigt Hodlers Interesse an rhythmischer Bewegung und seine Fähigkeit, den Körper durch wenige Farbflächen zu formen.

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