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Weitere Informationen zu: William Turners „See in den Schweizer Alpen“

Intensives Türkis trifft auf Rostrot und Orange: Der See wirkt wie ein leuchtender Farbfleck im Gebirge. Berge und Himmel verschwimmen in einem hellen Dunst.

Entstehungshintergrund

Turner bereiste die Schweiz mehrfach und kehrte in seinen späten Jahren immer wieder zu den Alpenmotiven zurück. Das Blatt wird um 1848 bis 1850 datiert, entstand in Aquarell und Feder mit roter Tinte und wurde teilweise ausgekratzt. Es gehörte zur Sammlung von Jan Krugier und Marie-Anne Krugier-Poniatowski.

Bildkomposition und Details

  • See: Die türkisfarbene Wasserfläche bildet den intensivsten Farbakzent des Bildes.
  • Felswände: Rote und orange Lasuren mit feinen Federlinien modellieren die Bergflanken.
  • Fernsicht: Ein heller Gipfel in der Mitte öffnet den Blick in die Tiefe.
  • Figuren: Rote Federstriche am rechten Rand deuten Menschen oder Tiere nur skizzenhaft an.

Bedeutung

Das Aquarell zeigt Turners freie Spätmalerei, in der Farbe und Licht wichtiger werden als die genaue Wiedergabe der Landschaft.

Beratung und individuelle Anfragen

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