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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Selbstbildnis, 1916, Genf, mit blauer Krawatte“

Ein ernster, prüfender Blick und ein heller Grund geben diesem Selbstbildnis große Klarheit. Die blaue Krawatte setzt den einzigen kühlen Farbton in die warme Palette.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1916, in Hodlers Spätzeit in Genf, und ist unten mit „1916“ und „F. Hodler“ bezeichnet. Es befindet sich im Musée d’art et d’histoire in Genf. Es ist ein anderes Werk als die übrigen Selbstbildnisse des Künstlers aus diesen Jahren.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die wachen Augen und die leicht gehobene Kopfhaltung wirken selbstbewusst und prüfend.
  • Bart: Grün, Ocker und Braun formen den Bart in dicht gesetzten Pinselstrichen.
  • Krawatte: Die blaue Krawatte bildet einen kräftigen Farbakzent vor dem hellen Hemd.
  • Grund: Der helle, streifig aufgetragene Hintergrund lässt den Kopf klar hervortreten.

Bedeutung

Die späten Selbstbildnisse gehören zum persönlichsten Teil von Hodlers Werk und zeigen einen Künstler, der sich unbeirrt selbst erforscht.

Beratung und individuelle Anfragen

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