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Weitere Informationen zu: Rembrandts „Selbstbildnis als Apostel Paulus“

Ein Gesicht tritt aus tiefem Dunkel, offen, fragend und unverstellt. Der helle Turban und das Buch geben dem Selbstbildnis zugleich etwas Zeitloses und Vertrautes.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand 1661 in Amsterdam in Öl auf Leinwand und befindet sich im Rijksmuseum. Rembrandt stellte sich hier in der Rolle des Apostels Paulus dar, ein Rollenbildnis, wie es in der niederländischen Malerei beliebt war. Das Werk gehört zu den eindrucksvollen Selbstporträts seiner letzten Lebensjahre, in denen er sich ohne Idealisierung zeigte.

Bildkomposition und Details

  • Turban: Der helle Stoffwulst setzt den stärksten Lichtakzent im Bild.
  • Gesicht: Falten und der wache Blick sind mit großer Genauigkeit modelliert.
  • Buch: Der Band in der Hand verweist auf die Briefe des Apostels Paulus.
  • Dunkler Grund: Braun- und Schwarztöne lassen Gesicht und Turban hervortreten.

Bedeutung

Das Bildnis gilt als bedeutendes Beispiel für Rembrandts späte Selbstbefragung im Rollenporträt und für seine Schlichtheit im Ausdruck.

Beratung und individuelle Anfragen

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