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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Selbstbildnis im Hausmantel“

Ein wacher, prüfender Blick über den Brillenrand, dazu Palette und Pinsel: Vallotton zeigt sich als Maler bei der Arbeit, ohne jede Selbstinszenierung.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis trägt die Signatur mit der Jahreszahl 1914 und entstand kurz vor dem Ersten Weltkrieg in Paris. Vallotton wurde 1865 in Lausanne geboren, wo das Gemälde heute im Musée Cantonal des Beaux-Arts aufbewahrt wird. Die Technik ist Öl auf Leinwand.

Bildkomposition und Details

  • Brille: Die runden Gläser mit heller Fassung betonen den forschenden Blick.
  • Hausmantel: Der weite Mantel in Rosabraun formt eine große, ruhige Fläche.
  • Palette: Die Palette am unteren Bildrand weist auf den Beruf des Dargestellten hin.
  • Hintergrund: Ein heller, warm getönter Grund lässt die Figur plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Selbstbildnis zählt zu den eindringlichsten Beispielen für Vallottons nüchterne Porträtkunst und zeigt den Maler als genauen Beobachter seiner selbst.

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