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Weitere Informationen zu: William Turners „Selbstbildnis, Indianapolis“

Der Blick des jungen Mannes ist offen, fast herausfordernd, und das Lächeln lässt ihn selbstbewusst wirken. Die gedämpfte Farbigkeit konzentriert alles auf das Gesicht.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand um 1791 bis 1793, als Turner noch am Beginn seiner Laufbahn stand. Er hatte mit fünfzehn Jahren an der Royal Academy of Arts in London zu studieren begonnen. Das Gemälde wird im Indianapolis Museum of Art aufbewahrt, eine Schenkung von Mr. und Mrs. Kurt F. Pantzer.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Der leicht schräg gewendete Kopf und der direkte Blick geben dem Bild Lebendigkeit.
  • Kleidung: Ein grüner Rock mit goldenen Knöpfen und ein weißes Jabot bilden den Farbschwerpunkt.
  • Haltung: Die Hand ruht auf dem Arm und stützt die Halbfigur.
  • Hintergrund: Ein dunkler Graublauton lässt Gesicht und Kragen plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Selbstbildnis ist eines der seltenen Zeugnisse, in denen sich Turner selbst zeigt. Es erlaubt einen Blick auf den Künstler, bevor er mit seinen Licht- und Wetterbildern berühmt wurde.

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