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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen II“

Ein Gesicht, das unmittelbar in den Raum blickt: weit aufgerissene Augen, tiefe Stirnfalten und ein kräftiger Bart. Der Maler hält sich selbst den Spiegel vor.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Selbstbildnis 1912 in Öl auf Leinwand und signierte es unten rechts. Selbstporträts begleiteten ihn durch sein ganzes Schaffen und zeigen unterschiedliche Stimmungen und Ausdrucksformen. Diese Fassung befindet sich im Kunsthaus Glarus, Eigentum des Glarner Kunstvereins.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die weit geöffneten Augen und die hochgezogenen Brauen bestimmen den Ausdruck.
  • Gesichtsfarbe: Orange, Rot und Ocker modellieren die Haut mit sichtbaren Pinselstrichen.
  • Bart: Der dunkle, dichte Vollbart bildet einen starken Kontrast zum hellen Kragen.
  • Hintergrund: Ein heller, gebrochener Grund lässt den Kopf plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Selbstbildnis zeigt Hodlers Interesse an Ausdruck und Mimik und gehört zu seinen eindringlichsten Porträts.

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