- Originaltitel
- Selbstbildnis mit Trompete / rotgestreift
- Entstehungsjahr
- 1938
- Technik
- Öl auf Leinwand
- Originalmaße
- 101 × 110 cm
Selbstbildnis mit Horn - Max Beckmann
Das Gemälde "Selbstbildnis mit Horn“ aus dem Jahr 1938 gehört zu den bekanntesten Selbstporträts von Max Beckmann. Entstanden kurz nach seiner Emigration aus Deutschland, zeigt das Werk den Künstler in aufrechter Haltung mit einem Jagd- oder Signalhorn in der Hand. Der direkte, selbstbewusste Blick und die klare Komposition verleihen dem Bild eine außergewöhnliche Präsenz.
Das Horn wird häufig als Symbol für Warnung, Aufbruch oder Selbstbehauptung interpretiert und steht im Zusammenhang mit Beckmanns Situation im Exil. Das Gemälde verbindet persönliche Erfahrung mit zeitgeschichtlicher Bedeutung und gilt als kraftvolles Statement künstlerischer Identität und innerer Unabhängigkeit.
Als Kunstdruck entfaltet das Werk eine starke Wirkung. Die reduzierte Farbgebung, die markante Linienführung und die psychologische Tiefe machen dieses Motiv zu einem ausdrucksstarken Kunstwerk für Wohn- und Arbeitsräume. Es eignet sich besonders für Menschen, die Kunst mit Haltung und Geschichte schätzen.