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Weitere Informationen zu: Olga Boznańskas „Selbstbildnis mit japanischem Schirm“

Ein offenes Fenster, durch das Licht und Stadtansicht hereinfallen, und mittendrin eine Frau in Rot: Das Selbstbildnis lebt von seinem starken Farbakzent. Boznańska inszeniert sich nicht als Malerin bei der Arbeit, sondern als elegante junge Frau im Alltagsraum.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1892 in Öl auf Leinwand und misst 65 × 52 cm. Japanische Schirme und Gewänder waren in jener Zeit in Europa beliebte Requisiten, die auch in der Malerei des Impressionismus häufig auftauchen. Heute gehört das Werk zum Nationalmuseum in Breslau.

Bildkomposition und Details

  • Schirm: Der rote Schirm mit hellen Feldern rahmt Kopf und Hut der Dargestellten.
  • Kleid: Die weiche Linie des roten Stoffes führt den Blick durch das Bild.
  • Fenster: Gebäude im Hintergrund und Spiegelungen im Glas öffnen die Szene nach außen.
  • Vordergrund: Dunkle Brauntöne unten und links bilden einen ruhigen Gegenpol.

Bedeutung

Das Selbstbildnis zählt zu den farbenreichsten frühen Werken Boznańskas und zeigt ihren Umgang mit Licht, Spiegelung und Modeaccessoires.

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