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Weitere Informationen zu: Paul Cézannes „Selbstbildnis mit Melone“

Ein Mann mit grauem Bart wendet den Kopf über die Schulter und blickt den Betrachter aus dunklen Augen an. Hut, Mantel und Hintergrund bilden ein gedämpftes Ensemble aus Blauschwarz und Grau, aus dem das helle Gesicht hervortritt.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand zwischen 1883 und 1885 als Öl auf Leinwand im Format 41 × 34 cm. Cézanne porträtierte sich im Lauf seines Lebens immer wieder selbst und nutzte das eigene Gesicht als stets verfügbares Modell. Das Bild ist als „Autoportrait au chapeau melon“ überliefert und befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Blickführung: Der über die Schulter gewendete Kopf schafft Spannung und lenkt den Blick auf die Augen.
  • Melone: Der runde, dunkle Hut rahmt das Gesicht und hebt sich nur schwach vom Hintergrund ab.
  • Pinselführung: Bart und Mantel sind in breiten, sichtbaren Strichen gesetzt.
  • Farbklang: Kühle Blau- und Grautöne stehen im Kontrast zum warmen Rosa der Haut.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den Selbstbildnissen, in denen Cézanne Form und Farbe konsequent über die Wiedergabe des Äußeren stellte, und zeigt seinen Weg zur Malerei der Moderne.

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