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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Selbstbildnis mit Rosen“

Ferdinand Hodlers „Selbstbildnis mit Rosen“ zeigt den Künstler in einer selten stillen, zugleich intensiv beobachtenden Selbsterfassung. Das frontal angelegte Porträt verbindet psychologische Präsenz mit einer beinahe symbolischen Inszenierung; die Rosen wirken dabei nicht dekorativ, sondern wie ein feiner Gegenpol zur strengen Mimik.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1914, in einer Phase, in der Hodler seine Bildsprache bereits weitgehend verdichtet hatte. Als Öl auf Leinwand im Format 43 × 39 cm gehört es zu den kleineren, aber besonders konzentrierten Arbeiten des Malers. Heute befindet sich das Bild im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen, wo es die späte Porträtkunst Hodlers gut veranschaulicht.

Bildkomposition und Details

  • Frontalität:Der Kopf ist streng von vorne erfasst, wodurch der Blick des Betrachters unmittelbar auf das Gesicht gelenkt wird.
  • Gesichtsausdruck:Die gefurchte Stirn und der ernsthafte Blick verleihen dem Selbstbildnis eine große innere Spannung.
  • Farbigkeit:Gedämpfte Grau- und Rosatöne bestimmen den Eindruck; sie halten die Komposition ruhig und konzentriert.
  • Rosenmotiv:Die Blumen setzen einen weichen, poetischen Akzent und öffnen das streng aufgebaute Porträt für eine symbolische Deutung.

Bedeutung

Das Selbstbildnis verbindet persönliche Selbstbeobachtung mit der für Hodler typische Klarheit der Form. Gerade diese Reduktion macht die stille Würde des Werkes aus und verleiht „Selbstbildnis mit Rosen“ seine anhaltende Wirkung.

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