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Weitere Informationen zu: Olga Boznańskas „Selbstbildnis, um 1908“

Ein prüfender Blick unter der breiten Hutkrempe, ein Raum aus Farbschleiern: Das Selbstbildnis wirkt konzentriert und unprätentiös.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand um 1908 in Öl auf Karton. Seit ihrer Niederlassung in Paris 1898 malte sie Bildnisse aus ihrem Umfeld und im Auftrag, oft in ruhigen, fast monochromen Farbklängen.

Bildkomposition und Details

  • Hut: Die breite, blaugrüne Krempe rahmt das Gesicht und gibt dem Bild seine kühle Note.
  • Blick: Der direkte Blick bindet den Betrachter in die Szene ein.
  • Kleid: Graue und weiße Pinselstriche deuten Stoff und Falten nur an.
  • Rahmenrand: Am linken Rand leuchtet eine goldgelbe Fläche.

Bedeutung

Das Selbstbildnis zeigt die Malerin in nüchterner, selbstkritischer Haltung, ganz im Zeichen ihrer feinen Farbkunst. Die Skizzenhaftigkeit lässt den Moment des Malens nachwirken.

Beratung und individuelle Anfragen

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