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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Selbstbildnis, um 1916, Genf, mit rotbraunem Gesicht“

Rotbraune Farbflächen, ein grauer Bart und ein direkter Blick geben dem Gesicht eine fast erschreckende Präsenz. Das Bildnis verzichtet auf jede Schmeichelei.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand um 1916, also in Hodlers Spätzeit in Genf, und ist unten rechts in Rot signiert. Es befindet sich im Musée d’art et d’histoire in Genf. Die Datierung folgt der Caption; das Werk ist von anderen Selbstbildnissen der Jahre 1912 und 1916 zu unterscheiden.

Bildkomposition und Details

  • Gesicht: Rotbraune, ockerfarbene und grünliche Farbflecken formen Stirn, Nase und Wangen.
  • Bart: Der graue, borstig gemalte Vollbart betont Alter und Strenge.
  • Kleidung: Der dunkle Rock verschmilzt fast mit den Schultern und trägt zur Wucht der Figur bei.
  • Grund: Der helle, gelblich getönte Hintergrund lässt den Kopf plastisch hervortreten.

Bedeutung

Hodlers späte Selbstbildnisse zählen zu seinen radikalsten Bildnissen und zeigen die Nähe seiner Spätphase zum Expressionismus.

Beratung und individuelle Anfragen

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