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Weitere Informationen zu: Alexej von Jawlenskys „Selbstporträt“

In "Selbstporträt" richtet Alexej von Jawlensky den Blick ganz auf die eigene Person. Das Bild wirkt dicht, ruhig und von einer bemerkenswerten psychologischen Spannung geprägt, die schon in der frühen Phase seines Schaffens spürbar wird.

Entstehungshintergrund

Das Werk wird in die 1890er Jahre datiert; als Entstehungsjahr ist 1891 überliefert. Jawlensky, der aus Torzhok stammte und später zu den wichtigen Vertretern der russischen Moderne wurde, malte das Selbstbildnis als Öl auf Leinwand. Heute befindet es sich im Omsk, Museum of Fine Arts, wo es den frühen, noch vergleichsweise zurückhaltenden Stil des Künstlers dokumentiert.

Bildkomposition und Details

  • Bildausschnitt:Der enge Zuschnitt konzentriert sich auf Kopf und Oberkörper und verstärkt den unmittelbaren Eindruck von Präsenz.
  • Farbigkeit:Braune, dunkle und gedämpfte Töne bestimmen die Wirkung; sie geben dem Bild eine ernste, fast kontemplative Stimmung.
  • Psychologie:Jawlensky betont weniger äußere Eleganz als die innere Haltung des Dargestellten, wodurch das Porträt sehr persönlich wirkt.
  • Frühes Werk:Noch vor seinen leuchtenden expressionistischen Bildern zeigt sich hier bereits das Interesse an Verdichtung und Charakterstudie.

Bedeutung

"Selbstporträt" ist mehr als eine bloße Wiedergabe des eigenen Gesichts: Es ist ein frühes künstlerisches Selbstbekenntnis. Das Werk macht sichtbar, wie Jawlensky schon früh nach einer konzentrierten Bildsprache suchte, die Persönlichkeit, Stimmung und innere Spannung zusammenführt.

Beratung und individuelle Anfragen

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