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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Sitzende Badende im Profil auf einem Felsen“

Kaum eine Bewegung stört die Stille: Eine Badende beugt sich über das Wasser, und Haut, Fels und Himmel gehen in ein warmes, gedämpftes Rosé über. Das Bild lebt von der Ruhe eines einzigen, klar umrissenen Körpers.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Bild 1919 in Öl auf Leinwand. In seinen späten Jahren widmete er sich verstärkt Akten und Badenden, die er mit glatter Oberfläche und vereinfachten Umrissen anlegte. Das Gemälde befindet sich im Musée du Petit Palais in Genf.

Bildkomposition und Details

  • Körperform: Der gekrümmte Rücken bildet eine geschlossene, weich modellierte Rundung, die den Bildraum beherrscht.
  • Felsen: Der rosabraune Block im Vordergrund dient als Sitz und schließt die Komposition nach rechts ab.
  • Haarband: Das grüne Band im dunklen Haar ist der einzige kühle Farbakzent im warmen Gesamtton.
  • Horizont: Ein niedriger Wasserstreifen und ein heller Himmel lassen den Raum bewusst leer und ruhig.

Bedeutung

Das Werk zeigt Vallottons späte Vereinfachung von Form und Farbe, in der der Akt zur stillen, fast zeitlosen Figur wird.

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