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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Steigende Flut“

Ein einsames Ruderboot liegt im Sand, während sich die Wellen schäumend an seinem Rumpf brechen. Das Bild fängt den Moment ein, in dem das Meer langsam an Land drängt.

Entstehungshintergrund

Manet malte die Szene 1873 an der französischen Kanalküste, in einer Zeit intensiven Austauschs mit den jüngeren Impressionisten. Die lockere, skizzenhafte Malweise zeigt seine Hinwendung zur Freilichtmalerei. Das Werk befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Boot: Der dunkle Rumpf liegt diagonal im Bild und bildet den ruhenden Gegenpol zur bewegten See.
  • Wellen: Türkisgrüne und weiße Gischt umspielt den Bootsrumpf in kräftigen, offenen Pinselstrichen.
  • Himmel: Wolkenbänke in Grau und Blau nehmen fast die Hälfte der Fläche ein.
  • Vordergrund: Ein verwitterter Pfahl und zwei Muscheln im Sand verankern die Szene am Strand.

Bedeutung

„Steigende Flut“ zeigt, wie konsequent Manet in den 1870er Jahren zu einer lichten, impressionistischen Freilichtmalerei fand.

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