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Weitere Informationen zu: Giovanna Garzonis „Stillleben mit Tulpen, Mohn und Päonie“

Vier Tulpen, gefüllte Blüten in Rosa und Flieder und fein gefiedertes Laub vereinen sich in einer schlichten Glasvase. Garzoni lässt jede Blüte für sich stehen, sodass der Strauß zugleich prachtvoll und wie eine botanische Tafel wirkt.

Entstehungshintergrund

Das Blatt stammt von Giovanna Garzoni (1600–1670), die im 17. Jahrhundert an mehreren italienischen Höfen tätig war und besonders für ihre Pflanzen- und Blumenstudien geschätzt wurde. Das Werk ist in Aquarell ausgeführt, eine genaue Datierung ist nicht überliefert. "Stillleben mit Tulpen, Mohn und Päonie" wird im Gabinetto Disegni e Stampe in Florenz aufbewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Gefäß: Die transparente Vase zeigt Spiegelungen und die im Wasser stehenden Stängel.
  • Tulpen: Geflammte und einfarbige Tulpen waren im 17. Jahrhundert begehrte Sammlerblumen.
  • Farbe: Rosa- und Rottöne dominieren, belebt von gelbgrünem Blattwerk.
  • Aufbau: Die Blüten gruppieren sich um eine zentrale Achse und steigen zur hohen Tulpe an der Spitze auf.

Bedeutung

Das Blatt verbindet höfische Blumenpracht mit wissenschaftlicher Genauigkeit und zeigt Garzoni als Meisterin der botanischen Darstellung.

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