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Weitere Informationen zu: Rembrandts „Stillleben mit zwei toten Pfauen und einem Mädchen“

Schwere Schwingen und glänzendes Gefieder füllen das Bild, und über allem liegt ein warmes, fast greifbares Licht. Aus dem Halbdunkel beobachtet ein Mädchen das Geschehen.

Entstehungshintergrund

Das Werk fällt aus Rembrandts sonstigem Schaffen heraus, denn reine Stillleben sind von ihm kaum bekannt. Es entstand um 1639 in Öl auf Leinwand, in seinen ersten Amsterdamer Jahren, und wird heute im Rijksmuseum in Amsterdam aufbewahrt. Das Jagdstillleben verbindet er mit einer Genrefigur, ein Ansatz, der in der niederländischen Malerei der Zeit beliebt war.

Bildkomposition und Details

  • Pfauen: Der aufgehängte und der ausgestreckte Vogel bilden eine diagonale Schaubühne aus Federn.
  • Mädchen: Mit aufgestützten Armen blickt es aus der dunklen Fensteröffnung auf die Beute.
  • Früchte: Ein Korb mit Äpfeln hinter den Vögeln setzt kleine rötliche Akzente.
  • Licht: Warmes Streiflicht modelliert Steinbank und Gefieder in goldenen Tönen.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie frei Rembrandt Gattungen verband, und gilt als eines seiner wenigen Stillleben.

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