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Weitere Informationen zu: Berthe Morisots „Stockrosen“

Zwischen dichtem Laub und blau lackierten Rankstäben öffnen sich rosa, weiße und dunkelrote Stockrosenblüten, davor wartet ein leerer Gartentisch mit Stuhl. Das Bild wirkt wie ein flüchtiger Blick in einen privaten, sommerlichen Rückzugsort.

Entstehungshintergrund

Morisot malte das Werk 1884 im Garten ihres gemieteten Sommerhauses in Bougival, wo sie mit ihrem Mann Eugène Manet und der Tochter Julie mehrere Sommer verbrachte. Der üppige Blumengarten des Anwesens lieferte ihr rund vierzig Bildmotive dieser Jahre. Das Gemälde gehört heute zur Sammlung des Musée Marmottan Monet in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Blüten: Rosa, weiße und dunkelrote Stockrosen ragen locker gestaffelt aus dem Blattwerk empor.
  • Sitzgruppe: Ein kleiner runder Tisch und ein blauer Stuhl stehen bereit, ohne dass jemand zu sehen ist.
  • Farbklang: Sattes Grün und gedämpftes Blau bilden den Grund für die leuchtenden Blütenfarben.
  • Pinselführung: Kurze, lockere Striche lösen Blätter und Blüten fast in reine Farbe auf.

Bedeutung

„Stockrosen“ zählt zu den Gartenbildern, mit denen Morisot ihre unmittelbare Umgebung in ein impressionistisches Farbfest verwandelte.

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