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Weitere Informationen zu: Paul Cézannes „Straße zum See“

Zwischen hohen Baumstämmen führt ein ockerfarbener Weg ins Licht, am Ende glänzt ein Stück Wasser. Cézanne verwandelt die Naturszene in ein Gefüge aus Farbstrichen.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1880 in Öl auf Leinwand, in einer Phase, in der Cézanne seine konstruktive Malweise entwickelte. Es gehört zur Sammlung des Kröller-Müller Museums in Otterlo.

Bildkomposition und Details

  • Weg: Die geschwungene, gelbe Straße führt den Blick vom Vordergrund in die Bildtiefe.
  • Baumrahmen: Hohe Stämme links und rechts schaffen einen schattigen Durchblick auf die Ferne.
  • Wasser und Häuser: Am Ende des Weges liegen ein Gewässer und helle Bauten als ruhiger Mittelpunkt.
  • Pinselführung: Kurze, diagonal gesetzte Striche geben dem Laub Rhythmus und Struktur.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Cézanne Landschaft als geordnete Fläche aus Farbe begriff. Damit bereitete er wichtige Ansätze der Malerei des 20. Jahrhunderts vor.

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