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Weitere Informationen zu: Olga Rosanowas „Suprematismus, 1916“

Schwarze Linien, Bögen und Dreiecke durchziehen einen hellen Grund, in dem eine rote Scheibe, grüne Flächen und ein zartes Lachsrosa schweben. Die Komposition wirkt leicht und zugleich präzise konstruiert.

Entstehungshintergrund

Rosanowa malte „Suprematismus“ 1916 in Öl auf Leinwand (83 × 66 cm). In diesem Jahr schloss sie sich dem Kreis um Malewitsch an und fand zu einer eigenen, farbigen Spielart des Suprematismus. Das Gemälde befindet sich in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau.

Bildkomposition und Details

  • Farbfelder: Eine rote Scheibe, ein grünes Dreieck und violett-blaue Flächen am Bildrand bilden die Hauptakzente.
  • Liniengerüst: Schwarze Striche, Bögen und Dreiecke geben dem Bild Struktur und Rhythmus.
  • Hellgrund: Der cremeweiße Grund lässt die Formen frei schweben.
  • Weiche Zonen: Lachsfarbene und blaugrüne Nuancen mildern die strenge Geometrie.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Rosanowa den Suprematismus um Farbigkeit und Leichtigkeit erweiterte, und gilt als wichtiges Zeugnis ihrer letzten Schaffensjahre.

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