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Galerie Johann-Heinrich
Tänzerin beim Drehen als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 54 cm · ohne Rahmen

Edgar Degas · 1875Tänzerin beim Drehen

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Leinwand · 40 × 54 cm · ohne Rahmen63,55 €

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Leinwand · 40 × 54 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Künstler
Edgar Degas
Originaltitel
Dancer Turning
Entstehungsjahr
1875
Technik
Kreidezeichnung auf papier
Originalmaße
45 × 61 cm

Dancer Turning - Edgar Degas

Edgar Degas verdichtet in "Tänzerin beim Drehen" den flüchtigen Moment einer Bewegung zu einer höchst präzisen Studie des Körpers. Die Figur erscheint nicht als idealisierte Ballerina, sondern als konzentrierte Erscheinung im Tanz, deren Haltung und Drehung mit großer Sicherheit erfasst sind. Der helle Kreideauftrag hebt sich vom gedämpften, rosig-grauen Grund ab und lässt die Zeichnung zugleich zart und lebendig wirken. Degas interessiert hier weniger das fertige Bühnenbild als der Augenblick dazwischen, in dem sich Spannung, Balance und Rhythmus zeigen.

Die Komposition ist auf das Wesentliche reduziert: Die Tänzerin füllt das Blatt fast vollständig und wird in der Seitenansicht mit wenigen, aber wirksamen Linien beschrieben. Stumping und weiße Höhepunkte modellieren Volumen und verleihen dem Körper eine beinahe plastische Präsenz. Das Werk gehört zu Degas’ intensiven Studien des Tanzes, in denen er die moderne Bewegungskultur des 19. Jahrhunderts mit erstaunlicher Beobachtungsgabe festhielt. Gerade die Verbindung von Genauigkeit und Skizzenhaftigkeit macht den besonderen Reiz dieser Zeichnung aus.

Über Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Maler, Bildhauer und bedeutender Vertreter des Impressionismus, obwohl er selbst diesen Begriff ablehnte. Degas ist vor allem für seine meisterhaften Darstellungen von Tänzerinnen bekannt, die Bewegung, Eleganz und Anmut auf einzigartige Weise einfangen. Neben Ballettszenen widmete er sich Porträts, Pferderennen und Alltagsszenen, wobei er oft ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte verwendete. Seine Techniken reichten von Ölmalerei über Pastell bis hin zu Skulpturen, die alle durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail und ein Gespür für Licht geprägt sind. Werke wie "Die Tanzklasse" und "Absinth" gehören zu seinen bekanntesten. Degas war ein scharfer Beobachter der modernen Gesellschaft und schuf mit seinem Werk ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens im 19. Jahrhundert.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Tänzerin beim Drehen“

Mit „Tänzerin beim Drehen“ zeigt Edgar Degas eine Momentaufnahme von großer Spannung: Der Körper ist in Bewegung, die Haltung konzentriert, der Ausdruck ganz auf den Tanz gerichtet. Das Blatt verbindet Beobachtung und Abstraktion in einer Weise, die für Degas typisch ist und den Blick sofort auf die Dynamik der Figur lenkt.

Entstehungshintergrund

Die Zeichnung entstand um 1875, in einer Phase, in der Degas sich intensiv mit Tänzerinnen, Proben und Bühnenmomenten beschäftigte. Das heute im Art Institute of Chicago bewahrte Blatt ist in Kohle ausgeführt und mit weißer Kreide gehöht; der rosig-graue Untergrund verstärkt die sensible Modellierung. In diesen Arbeiten suchte Degas nicht das dekorative Ballettbild, sondern die genaue Analyse von Bewegung und Haltung.

Bildkomposition und Details

  • Figur im Zentrum:Die Tänzerin dominiert das Hochformat und wird als geschlossene, schwingende Form erfasst.
  • Reduzierte Farbigkeit:Grau, Rosa und weiße Akzente schaffen eine zurückhaltende, elegante Wirkung.
  • Bewegungslinie:Die Drehung des Körpers führt den Blick in einer sanften Kreisbewegung durch das Blatt.
  • Zeichnerische Technik:Kohle, Wischspuren und Kreidehöhen verleihen dem Bild eine atmende, lebendige Oberfläche.

Bedeutung

Das Werk zeigt Degas als Meister der modernen Beobachtung: Er verwandelt eine alltägliche Probensituation in eine eindringliche Studie über Rhythmus, Balance und Vergänglichkeit. Gerade diese Mischung aus Präzision und Leichtigkeit macht „Tänzerin beim Drehen“ so anziehend.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

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