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Weitere Informationen zu: Füsslis „Tekmessa und Eurysakes“

Ein Moment größter Nähe im Dunkeln: Die Mutter birgt ihr Gesicht im Haar des Kindes, das sich an sie klammert. Füssli findet für die antike Tragödie eine Geste, die auch heute unmittelbar verständlich ist.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand zwischen 1800 und 1810 in London und stellt Tekmessa und ihren Sohn Eurysakes aus dem Umkreis der Aias-Sage dar. Es wurde in Öl auf Leinwand ausgeführt und befindet sich im Yale Center for British Art in New Haven unter der Inventarnummer B1976.7.29.

Bildkomposition und Details

  • Umarmung: Die tief über das Kind gebeugte Frau bildet eine geschlossene, ruhige Gruppe.
  • Gewand: Ein durchscheinendes Tuch fällt in weichen Falten über ihre Beine.
  • Hell-Dunkel: Das fahle Licht auf den Körpern hebt sie aus dem dunklen Grund.
  • Kind: Das kniende Kind mit lockigem Haar schmiegt sich an die Mutter.

Bedeutung

Das Bild zeigt eine leise Seite Füsslis: Statt Schrecken steht hier menschliche Nähe im Mittelpunkt, verbunden mit dem Ernst der antiken Vorlage.

Beratung und individuelle Anfragen

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