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Weitere Informationen zu: William Turners „Tells Kapelle am Vierwaldstättersee“

Dunstige Berge, ein ruhiger See und eine winzige weiße Kapelle am Felsen: Turner verwandelt die Schweizer Landschaft in ein Spiel aus Licht und Nebel.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1841 nach Turners Reisen in die Schweiz, bei denen er den Vierwaldstättersee wiederholt skizzierte. Er arbeitete in Aquarell und Gouache und schabte Lichter aus dem Papier. Die Tellskapelle am Seeufer erinnert an den Schweizer Freiheitshelden Wilhelm Tell. Das Werk befindet sich im Yale Center for British Art in New Haven.

Bildkomposition und Details

  • Kapelle: Die weiß aufleuchtende Tellskapelle bildet den hellsten Akzent im sonst gedämpften Farbklang.
  • Felswand: Warme Braun- und Rosatöne lassen die Steilwand im linken Bildteil mächtig wirken.
  • Boot: Ein kleines Boot mit Ruderern auf dem See macht die Dimension der Landschaft erfahrbar.
  • Bergdunst: Blasse Blauviolett-Töne lösen die Gipfel in der Ferne fast auf.

Bedeutung

Das Blatt steht beispielhaft für Turners späte Schweizer Aquarelle, in denen Stimmung wichtiger wird als topografische Genauigkeit. Es gilt als Beispiel eines Romantikers, der Natur als Erlebnis begreift.

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