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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Ufer des Genfersees, Wiesenweg vor Mauer und Alpenkette“

Ein Wiesenweg führt an einer Mauer entlang durch das frische Grün, während sich in der Ferne See und Berge im weichen Licht auflösen. Vallotton verwandelt eine unspektakuläre Uferlandschaft in eine ruhige, klar gebaute Komposition.

Entstehungshintergrund

Vallotton, 1865 in Lausanne geboren und seit 1882 in Paris tätig, malte „Bords du Léman“ 1916 in Öl auf Leinwand. Das Bild gehört zu seinen späteren Landschaften, in denen er die Natur zu großen, ruhigen Farbflächen ordnet. Das Gemälde befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Wiesenweg: Der helle, geschwungene Pfad führt diagonal ins Bild und verbindet Vorder- und Mittelgrund.
  • Rotes Dach: Zwischen den Bäumen setzt das Ziegeldach mit zwei Kaminen einen warmen Farbakzent.
  • Fernsicht: Der See und die violetten Bergketten mit einem hellen Schneegipfel schließen den Raum.
  • Farbflächen: Wiese, Mauer und Himmel sind in wenigen, klar abgesetzten Tönen aufgebaut.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Vallotton nach seiner Nabis-Zeit die Landschaft als geordnete Fläche neu erfand, und verbindet Schweizer Heimatmotiv mit französischer Malkultur.

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