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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Valentine Godé-Darel im Krankenbett“

Eine Frau ruht halb aufgerichtet auf Kissen, die Hände in sich gefaltet. Die rasche, offene Malweise verleiht dem Krankenbildnis eine große Unmittelbarkeit.

Entstehungshintergrund

Das Bild gehört zur Werkgruppe von 1913 bis 1915, in der Hodler die Krankheit seiner Geliebten Valentine Godé-Darel (1873–1915) festhielt. Es entstand 1914 in Öl auf Leinwand und trägt rechts unten die Signatur „F Hodler“. Es stammt aus der Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Der zur Seite geneigte Kopf und die gefalteten Hände vermitteln Ruhe und Erschöpfung.
  • Konturen: Dunkelbraune, kräftige Umrisse fassen die Gestalt und das Kissen zusammen.
  • Pinselführung: Breite, sichtbare Striche in Ocker und Grau machen den Malprozess spürbar.
  • Farbklang: Warme Erdtöne und ein kühles Weißgrau stehen in ausgewogenem Gegensatz.

Bedeutung

Das Bildnis steht für Hodlers späte, sehr persönliche Malerei, in der er Nähe, Krankheit und Vergänglichkeit ohne Sentimentalität darstellt.

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