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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Vampir im Wald“

Eng umschlungen kauert ein Paar im dichten Grün eines Waldes, die rothaarige Frau neigt ihr Gesicht in den Nacken des Mannes. Zärtlichkeit und bedrängende Nähe verschmelzen zu einem Bild.

Entstehungshintergrund

Munch griff das Motiv 1924 erneut auf, das er erstmals in den 1890er Jahren im Rahmen seines „Lebensfrieses“ entwickelt hatte. Das Werk gehört zum Bestand des Munch-Museums in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Figuren: Das eng umschlungene Paar bildet das dichte Zentrum der Komposition.
  • Haar: Das lange rote Haar der Frau legt sich wie ein schützender und zugleich bedrohlicher Schleier über den Mann.
  • Wald: Sattes, vielschichtiges Grün umschließt die Figuren fast vollständig.
  • Stimmung: Die enge Umklammerung changiert zwischen zärtlicher Nähe und stiller Bedrohung.

Bedeutung

Das Motiv zählt zu Munchs bekanntesten psychologischen Bildschöpfungen und zeigt seine lebenslange Beschäftigung mit Liebe, Nähe und Abhängigkeit.

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