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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Vase mit weißem Flieder“

Der Flieder scheint zu duften, so locker und lichtdurchflutet sind die Dolden gemalt. Vor dem tiefen Schwarzgrün wirken sie besonders hell.

Entstehungshintergrund

Manet malte das Bild 1882, im vorletzten Jahr seines Lebens, in Öl auf Leinwand. In dieser Zeit entstanden mehrere kleine Blumenstillleben. Das Gemälde befindet sich in der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin.

Bildkomposition und Details

  • Fliederdolden: Weiße Blütenrispen breiten sich diagonal über die obere Bildhälfte.
  • Glasvase: Das klare Glas zeigt Wasser und Stängel und spiegelt Licht in Blau und Grün.
  • Laub: Frische grüne Blätter rahmen die Blüten und geben Tiefe.
  • Hintergrund: Ein dunkler, ruhiger Grund lässt die helle Blütenpracht leuchten.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Manets späten Blumenstillleben, in denen er Leichtigkeit und Lichtwirkung mit knappen Mitteln einfing.

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