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Weitere Informationen zu: William Turners „Venedig, Einfahrt in den Canal Grande“

Sonnenlicht und Dunst legen einen warmen Schleier über die Lagune, in dem Schiffe und Gebäude beinahe verschwinden. Nur eine dunkle Gondel in der Mitte gibt dem Auge einen Anker.

Entstehungshintergrund

Turner besuchte Venedig 1819, 1833 und 1840 und schuf dort zahlreiche Aquarelle. Die genaue Datierung dieses Blattes ist unsicher; AKG nennt 1820. Das Aquarell befindet sich im British Museum in London.

Bildkomposition und Details

  • Gondel: Die dunkle Gondel mit Fahrgästen bildet den Mittelpunkt der Komposition.
  • Masten: Schlanke Masten rechts durchbrechen den hellen Dunst.
  • Schatten: Blaue Töne links deuten Uferbebauung an.
  • Lichtstimmung: Gelb- und Orangetöne verbinden Himmel und Wasser zu einer Fläche.

Bedeutung

Turners Venedig-Aquarelle zeigen, wie er Architektur zugunsten von Licht und Atmosphäre in Farbe auflöst.

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