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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Was die Blumen sagen, Figurenstudie zum Auserwählten“

Eine junge Frau steht barfuß und regungslos auf einem Pfad zwischen Blumen und Felsen. Ihre gesenkten Augen und der helle Umhang geben dem Bild eine meditative Ruhe.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1893/94 in Öl auf Leinwand als Studie zur zweiten Figur von links auf dem Bild „Der Auserwählte“. Es gehört zu Hodlers frühen symbolistischen Figurenbildern und wird von der Kunstsammlung Kanton Basel-Land im Schloss Ebenrain in Sissach verwahrt.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Die frontal stehende Frau mit gefalteten Händen bildet die klare Mittelachse des Hochformats.
  • Umhang: Ein heller, senkrecht fallender Mantel rahmt das blaue Kleid und betont die Schlankheit der Gestalt.
  • Pfad: Ein schmaler Weg führt durch die Wiese und lässt die Figur über dem Boden zu schweben scheinen.
  • Blüten: Kleine blaue Blumen auf hohen Stielen setzen zarte Akzente im Grün.

Bedeutung

Die Studie zeigt, wie Hodler die feierliche, symmetrische Figurenführung seines Symbolismus vorbereitete. Sie erlaubt einen unmittelbaren Blick auf die Vorstufen einer seiner bekanntesten Kompositionen.

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