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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Weiblicher Rückenakt“

Eingerollt liegt eine Frau auf der Seite, der Rücken dem Betrachter zugewandt. Ihr Körper aus warmem Creme und Rosa hebt sich leuchtend von einem satten Rot ab, das den ganzen Bildraum durchdringt.

Entstehungshintergrund

Munch malte das Werk 1917 in Öl und Tempera, in einer Phase auf seinem Anwesen Ekely bei Oslo, in der Aktstudien zu einem seiner zentralen Themen wurden. Er malte wiederkehrende Modelle oft in mehreren Varianten, um Körper und Farbe in immer neuen Konstellationen zu erproben. Das Gemälde befindet sich heute im Munch-Museum in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die eingerollte Seitenlage betont die weiche, geschlossene Form des Körpers.
  • Farbkontrast: Helles Creme und Rosa stehen im starken Gegensatz zum umgebenden Rot.
  • Pinselführung: Breite, fließende Striche verzichten auf Details zugunsten der reinen Form.
  • Haar: Eine dunkle Locke fällt über die Schulter und setzt einen ruhigen Akzent.

Bedeutung

Das Bild zeigt Munchs spätes Interesse an Körper und Farbe als eigenständigem Bildthema, losgelöst von jeder erzählerischen Absicht.

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