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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Weißer Sandhaufen (Seineufer)“

Ein Sandhaufen, ein Fluss, ein Turm am Horizont: Vallotton macht aus dem Pariser Uferalltag eine kühne Bildfläche aus wenigen, klar gesetzten Formen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1901 in Öl auf Leinwand und zeigt einen Abschnitt des Seineufers, an dem Baumaterial entladen wurde. Vallotton, der seit den 1890er-Jahren zu den Nabis zählte, arbeitete hier mit stark vereinfachten Flächen. Das Bild befindet sich heute in der Sammlung Villa Flora in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Sandhügel: Der weiße Sand im Vordergrund und der gelbe Damm formen kräftige Diagonalen.
  • Arbeiter: Kleine Figuren mit Karren und Pferd geben dem Motiv Maßstab und Leben.
  • Eiffelturm: Der Turm im Hintergrund verankert die Szene eindeutig in Paris.
  • Himmel: Schwere blaugraue Wolken lassen die hellen Sandflächen umso stärker leuchten.

Bedeutung

Das Bild zeigt Vallottons Interesse an der modernen Stadt und ihrer Arbeitswelt und gehört zu den eigenwilligen Landschaftsbildern seiner frühen Ölmalerei.

Beratung und individuelle Anfragen

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