Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Weißes Pferd von hinten gesehen“

In "Weißes Pferd von hinten gesehen" verbindet Edvard Munch ein unscheinbares Tiermotiv mit einer stillen, beinahe konzentrierten Bildwirkung. Das nach hinten gewandte Pferd wirkt nicht als erzählerische Figur, sondern als ruhiger Schwerpunkt in einer offenen Landschaft, deren Farben und Formen die Szene atmosphärisch aufladen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1918 und gehört damit in eine Phase, in der Munch seine malerische Sprache weiter verdichtete. Öl auf Leinwand war für ihn das geeignete Medium, um Farbe in großen, lebendigen Flächen einzusetzen. Das Bild ist heute im Munch-Museet in Oslo verzeichnet und zeigt, wie der Künstler auch in späteren Jahren alltägliche Motive in eine expressive Bildordnung überführt.

Bildkomposition und Details

  • MotivDas Pferd ist von hinten gezeigt; diese ungewöhnliche Ansicht nimmt dem Bild jede Anekdote und lenkt den Blick auf Haltung und Präsenz.
  • FarbigkeitWeiß und Grün prägen den Gesamteindruck und setzen das Tier deutlich vom Umfeld ab.
  • RaumwirkungDie Landschaft bleibt offen und locker strukturiert, wodurch keine klassische Tiefenillusion entsteht.
  • MalweiseMunch arbeitet mit vereinfachten Formen und sichtbarem Pinselzug, was dem Bild eine unmittelbare, lebendige Oberfläche gibt.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt exemplarisch, wie Munch unscheinbare Naturbeobachtung in eine psychologisch aufgeladene Bildform verwandelt. Gerade die Reduktion macht die stille Würde des Tieres spürbar und verleiht dem Werk eine nachhaltige, eindringliche Wirkung.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt