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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Ruines à Souain“

Durch den Mauerdurchbruch fällt der Blick auf weitere Trümmer und einen einzelnen Baum. Vallotton zeigt die Zerstörung als ruhiges Bild von großer Eindringlichkeit.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1917 nach Vallottons Besuch an der Front in der Champagne, wo das Dorf Souain im Stellungskrieg zerstört wurde. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt und befindet sich in Privatbesitz. Vallotton, der Schweizer war, begleitete den Krieg als Künstler aus der Distanz des Beobachters.

Bildkomposition und Details

  • Mauerdurchbruch: Die runde Öffnung rahmt den Blick auf weitere Ruinen.
  • Einschusslöcher: Kleine dunkle Krater übersäen die Ziegelfläche.
  • Schuttkegel: Rotbrauner Ziegelbruch bildet einen Keil im Vordergrund.
  • Wiese: Grünes Gras mit gelben Blüten steht für die zurückkehrende Natur.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Vallottons Kriegsgemälden und verzichtet auf Heldentum zugunsten einer sachlichen Bestandsaufnahme der Zerstörung.

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