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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Zwei Frauen in Blumen, Empfindung 1a“

Zwei Frauen schreiten in leicht versetzter Stellung durch ein Mohnfeld, die Köpfe im Profil. Ihre Haltung ist verhalten und zugleich voller Spannung.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand von 1901 bis 1906 in Öl auf Leinwand und misst 116 × 87,5 cm. Es gehört in den Werkkreis der „Empfindung“, für die Hodler mehrere Fassungen schuf. Die Bildquelle nennt als Aufbewahrungsort das Archäologie und Museum Baselland.

Bildkomposition und Details

  • Figuren: Die beiden Frauen bilden zwei parallele, leicht gegeneinander versetzte Körperachsen.
  • Tücher: Blaue Stoffbahnen verhüllen und betonen die Körper und führen den Blick nach unten.
  • Mohnwiese: Rote Blüten verteilen sich rhythmisch über die helle Fläche.
  • Farbklang: Warme Hauttöne, kühles Blau und Signalrot stehen in spannungsvollem Gleichgewicht.

Bedeutung

Das Bild verkörpert Hodlers Parallelismus und seinen Versuch, Gefühle in eine rhythmisch geordnete Bildsprache zu übersetzen.

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