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Weitere Informationen zu: Toulouse-Lautrecs „Zwei Freundinnen, Dresdner Fassung, 1895“

Nähe und Erschöpfung liegen in der Geste, mit der die eine Frau sich an die andere lehnt. Kein Wort ist nötig, das Bild erzählt von einem Moment der Ruhe.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1895 im Umfeld der Studien, die Toulouse-Lautrec in Pariser Häusern anfertigte. Es ist in Öl auf Karton gemalt, der auf Mahagoni aufgezogen wurde, und gehört zur Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Der Künstler schuf mehrere Fassungen des Themas.

Bildkomposition und Details

  • Rosa Hemd: Die vorgebeugte Figur bildet den farbigen Schwerpunkt und zieht den Blick an.
  • Zweite Frau: Hinter ihr liegt die Freundin in ruhiger, ausgestreckter Haltung.
  • Lager: Kurze Striche in Ocker, Grün und Braun bilden eine textile, fast teppichartige Fläche.
  • Hintergrund: Ein dunkler, punktierter Grund lässt die hellen Körper hervortreten.

Bedeutung

Das Werk gehört zu den einfühlsamsten Milieustudien des Künstlers und zeigt seine Fähigkeit, Zuneigung ohne Sentimentalität darzustellen. Es ist ein Höhepunkt seiner Schilderung des Alltags in Pariser Häusern.

Beratung und individuelle Anfragen

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