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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Achilles unter den Töchtern des Lykomedes“

Ein Korb voller Schätze, ein gezogenes Schwert und ein verräterischer Blick: In einem einzigen Augenblick fliegt die Verkleidung auf. Das Bild lebt von Bewegung, Farbe und feiner Stoffmalerei.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand als Zusammenarbeit von Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck, vermutlich in den frühen 1630er Jahren, als Öl auf Leinwand, 246 × 267 cm. Es nimmt eine Episode aus Ovids „Metamorphosen“ (XIII) auf, in der Odysseus und Diomedes Achilles unter den Mädchen entlarven. Inv. 1661, Museo del Prado in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Achilles: Die zentrale Gestalt in rotem Gewand greift zum Schwert und verrät sich damit.
  • Geschenke: Ein Korb mit Schmuck und Waffen liegt im Vordergrund, dazu ein Schild.
  • Gruppe der Töchter: Frauen in Weiß, Gelb und Blau reagieren mit Staunen und Bewegung.
  • Ausblick: Rechts öffnet sich der Raum zu Balustrade, Meer und hellem Himmel.

Bedeutung

Das Bild ist ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit von Rubens und dem jungen van Dyck und für die Freude des Barock an mythologischen Verwandlungsgeschichten.

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