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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Agrippina und Germanicus“

Zwei Profile, fast zu einer Silhouette verschmolzen, vor tiefem Dunkel: Rubens übersetzt antike Kameenkunst in warm leuchtende Ölmalerei.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1614 in Öl auf Holz und zeigt Agrippina die Ältere und ihren Gatten Germanicus, ein bekanntes Paar der römischen Geschichte. Rubens orientierte sich an antiken Münz- und Kameenbildnissen, die er studierte. Das Gemälde befindet sich heute in der National Gallery of Art in Washington.

Bildkomposition und Details

  • Doppelprofil: Die beiden Köpfe sind hintereinander gestaffelt, wie man es von römischen Kameen kennt.
  • Perlendiadem: Ein Band aus Perlen schmückt das rotblonde Haar der Frau und fängt das Licht.
  • Gewand: Ein zarter weißer Schleier und ein rotes Gewand bilden dezente Farbakzente.
  • Dunkler Grund: Der neutrale, dunkle Hintergrund lässt die Köpfe plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Doppelbildnis zeigt Rubens’ Auseinandersetzung mit der antiken Gemmenkunst und seine Fähigkeit, sie in lebendige, farbige Malerei zu übertragen.

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