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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Andromeda, Berlin“

Zwischen Meer, Felsen und dämmerndem Himmel steht Andromeda gefesselt und doch von Hoffnung erfüllt. Das Bild verbindet Sinnlichkeit mit erzählerischer Spannung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde in Öl auf Eichenholz entstand um 1638 in Rubens’ späten Jahren und befindet sich in der Berliner Gemäldegalerie. Es greift die Geschichte aus Ovids Metamorphosen auf, in der Perseus die an den Felsen gebundene Andromeda vor dem Meeresungeheuer rettet. Das Format von 189 mal 94 Zentimetern ist auffallend schlank.

Bildkomposition und Details

  • Andromeda: Die Figur in schlanker Vertikalen bildet die Bildachse und zieht den Blick nach oben.
  • Putto: Ein kleiner Engel löst oben die Kette und gibt der Szene eine lebendige Wendung.
  • Perseus: Links im Hintergrund reitet der Held auf dem Pegasus dem Meer entgegen.
  • Rotes Tuch: Rechts unten setzt ein leuchtend rotes Tuch einen Farbakzent gegen das dunkle Erdreich.

Bedeutung

Rubens verbindet die klassische Mythologie mit sinnlicher Malerei; das Werk zählt zu den bekannten Darstellungen der Andromeda im Barock.

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