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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Artemisia, Königin von Karien“

Der Blick der Königin geht über die Szene hinaus, während um sie herum Männer und Frauen Anteil nehmen. Der goldene Kelch bildet einen leuchtenden Mittelpunkt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1615 in Öl auf Eichenholz und gehört seit 1763 zur Bildergalerie von Sanssouci in Potsdam. Es schildert Artemisia, Königin von Karien, die ihren verstorbenen Gemahl Mausolos ehrte, indem sie seine Asche trank und so zum „lebenden Grab“ wurde.

Bildkomposition und Details

  • Königin: Ein dunkler Schleier und eine goldbestickte Robe heben die Hauptfigur hervor.
  • Kelch: Die goldene Schale in der Hand der Königin ist der Bildmittelpunkt.
  • Umstehende: Männer in Turbanen und Frauen im Hintergrund verfolgen die Handlung.
  • Brokat: Der goldene Stoff im Vordergrund ist mit Ornamenten fein ausgemalt.

Bedeutung

Das Bild greift ein Beispiel ehelicher Treue aus der Antike auf und zeigt Rubens’ Gespür für Ausdruck und Kostbarkeit der Stoffe.

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