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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Bacchus“

Ein Fest der Sinne im Halbdunkel: Wein, Früchte und ausgelassene Gestalten drängen sich um den Weingott. Das Licht modelliert seinen Körper wie eine Skulptur.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1638/40 und wurde von Holz auf Leinwand übertragen. Es gehört zu Rubens’ Spätwerk und befindet sich heute in der Staatlichen Ermitage in St. Petersburg.

Bildkomposition und Details

  • Bacchus: Der Weingott sitzt kraftvoll im Zentrum und dominiert die Komposition.
  • Weinbegleiter: Eine Frau mit Schale, ein Satyr mit Krug und zwei Kinder bilden das ausgelassene Gefolge.
  • Panther: Das Raubtier am unteren Bildrand verweist auf Bacchus’ mythologisches Gefolge.
  • Weinlaub: Reben und dunkles Laub bilden den dichten Hintergrund.

Bedeutung

Das Spätwerk zeigt Rubens’ Freude an sinnlicher Körpermalerei und antiker Mythologie und gilt als Beispiel seiner souveränen Malweise am Lebensende.

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