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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Bildnis der Elisabeth von Frankreich, Ermitage“

Ein Fächer in der Hand, ein festes Auftreten und ein Blick, der Ruhe ausstrahlt: Die Königin wird als Frau von Selbstbewusstsein gezeigt. Der Vorhang verleiht der Szene höfischen Rahmen.

Entstehungshintergrund

Das Kniestück entstand um 1628 bis 1629 und zeigt Elisabeth von Frankreich, seit 1621 Königin von Spanien. Es befindet sich in der Eremitage in Sankt Petersburg. Die Bildnisse des spanischen Königspaares gehören zu den wichtigsten Aufträgen, die Rubens in Madrid ausführte.

Bildkomposition und Details

  • Halskrause: Die große Krause in Weiß und Grau umrahmt das Gesicht.
  • Fächer: In der linken Hand hält die Königin einen dunklen Fächer als höfisches Attribut.
  • Schmuck: Lange Ketten und eine große Brosche zieren das dunkle Kleid.
  • Vorhang: Roter Stoff und ein Schattengrund ergeben eine ruhige, feierliche Kulisse.

Bedeutung

Das Bildnis steht für Rubens’ Hofporträts, in denen Repräsentation und menschliche Nähe verbunden sind, und für seine Rolle als Vermittler höfischer Bildkultur.

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