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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubenss „Bildnis der Johanna von Österreich, Großherzogin der Toskana“

Aufrecht und ruhig steht die Fürstin vor dem leuchtenden Rot des Vorhangs, ihr goldenes Gewand fängt das Licht in unzähligen Stickereien. Das schmale Hochformat betont die Würde der Erscheinung.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis gehört in den Umkreis des Medici-Zyklus, den Rubens ab 1622 für das Palais du Luxembourg in Paris malte, und zeigt Johanna von Österreich (1547–1578), die Mutter der Königin. Da sie längst verstorben war, entstand das Bildnis vermutlich nach älteren Vorlagen. Die Leinwand wird im Musée du Louvre in Paris aufbewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Gewand: Das goldene Kleid mit Perlenketten und Borten ist Schwerpunkt der Komposition.
  • Vorhang: Der rote Stoff hinterlegt die Figur mit Farbe und gibt ihr Standhaftigkeit.
  • Schleier: Ein durchsichtiger Überwurf spielt mit dem Licht und schafft einen zarten Gegensatz.
  • Haltung: Die Hand am Gürtel und der direkte Blick verleihen der Figur Würde und Ruhe.

Bedeutung

Das Bildnis ehrt eine Ahnin der französischen Königin und erinnert an die dynastische Erzählung des Medici-Zyklus. Es zeigt Rubens als Meister des höfischen Ganzfigurenporträts.

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