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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Bildnis des Abtes Matthaeus Yrsselius“

Ein weißer Habit füllt fast das ganze Bild, davor ein Gesicht voller Güte und Ernst. Rot, Gold und Weiß verbinden sich zu einem Bildnis von stiller Autorität.

Entstehungshintergrund

Rubens malte den Abt um 1624 in Antwerpen, wo Yrsselius von 1541 bis 1629 lebte und der Abtei Sint-Michiel vorstand. Das Bildnis ist heute im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen zu sehen. Es zeigt, wie Rubens neben seinen großen Altären auch Porträts von Geistlichen und Bürgern seiner Heimatstadt schuf.

Bildkomposition und Details

  • Habit: Der weiße Stoff mit weichen Falten bildet die helle Hauptfläche des Porträts.
  • Insignien: Mitra und Krummstab an der rechten Seite verweisen auf das Abtsamt.
  • Wappen: Oben links steht ein kleines Wappen mit Mitra und Stab.
  • Hände: Die gefalteten Hände mit Ring zeigen Frömmigkeit und Würde.

Bedeutung

Das Bildnis verbindet repräsentative Würde mit unaufdringlicher Menschlichkeit und gehört zu Rubens’ überzeugenden Porträts von Geistlichen.

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