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Weitere Informationen zu: Peter Paul Rubens’ „Bildnis des Bischofs Michael Ophovius“

Ein kluger, lebhafter Blick und ein leiser Anflug von Humor prägen dieses Gesicht. Der Ausschnitt ist so eng gewählt, dass der Betrachter dem Bischof beinahe gegenübersteht.

Entstehungshintergrund

Michael Ophovius (1571–1637) war Dominikaner und Bischof von ’s-Hertogenbosch. Das Porträt wird Rubens zugeschrieben und stammt aus dem 17. Jahrhundert, hier um 1630 angesetzt. Es befindet sich heute in der Fundación Santander in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Gesicht: Zerfurchte Stirn, buschige Brauen und graue Bartstoppeln erzählen von Lebenserfahrung.
  • Kragen: Der weiße Halskragen bildet einen hellen Kontrast zum schwarzen Gewand.
  • Kopfbedeckung: Ein dunkles Käppchen rahmt Stirn und graues Haar.
  • Ausschnitt: Die enge Bildfassung lenkt den Blick unmittelbar auf Blick und Mimik.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt einen Kirchenmann als Individuum und nicht als Amtsträger, ein Zug, der Rubens’ Porträtkunst besonders auszeichnet.

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