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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Bildnis des Doktors Bourget“

Breit und frontal sitzt der Dargestellte vor einem hellen, ruhigen Grund. Das Bild lebt von der Spannung zwischen der massigen Figur und dem wachen, direkten Blick.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Bildnis 1889 in Öl auf Leinwand. Es trägt eine Widmung an den Dargestellten und wird heute im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne aufbewahrt. In dieser Zeit fand der Künstler zu einer klareren, flächigeren Auffassung seiner Figurenbilder.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die Hände in den Hosentaschen geben der Figur eine selbstverständliche Lässigkeit.
  • Gesicht: Kurzes Haar, Schnurrbart und Kinnbart sind fein gezeichnet.
  • Kleidung: Die graue Jacke und Weste bilden große, gedämpfte Farbflächen.
  • Kragen: Der weiße Stehkragen mit gestreifter Krawatte setzt den hellsten Akzent.

Bedeutung

Das Bildnis gilt als Beispiel für Hodlers Weg vom Realismus zu der monumentalen Figurenauffassung seiner späteren Jahre.

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