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Weitere Informationen zu: Rubens’ „Bildnis eines Franziskaners“

Nur Gesicht und Kapuze treten aus dem Dunkel: Der Blick des Mönchs wirkt unmittelbar und menschlich. Rubens verzichtet auf jedes Beiwerk.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand um 1615 als Öl auf Leinwand, 52 × 44 cm, und wird in der Staatlichen Ermitage in St. Petersburg aufbewahrt. Wer der dargestellte Franziskaner ist, wird in der Caption nicht genannt.

Bildkomposition und Details

  • Gesicht: Stirn, Nase und Wange sind hell modelliert, der Blick wirkt wach und ruhig.
  • Kutte: Die braune Kapuze und der Umhang gehen weich in den dunklen Grund über.
  • Licht: Ein seitlich einfallendes Licht erzeugt Plastizität.
  • Format: Das schmale Bildnis wirkt durch den Anschnitt besonders nah.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Rubens’ Sinn für Charakterköpfe und für die individuelle Darstellung von Menschen abseits höfischer Repräsentation.

Beratung und individuelle Anfragen

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